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FIHAV 2015 - Internationale Handelsmesse

Wirtschaftsinfo

In Kuba sind seit dem Machtwechsel von Fidel auf Raúl Castro viele Veränderungen und Reformen auf den Weg gebracht worden und sie sind unumkehrbar.

Viele Erleichterungen - Autokauf, Reisefreiheit, Hausverkäufe, Arbeit auf eigene Rechnung (selbstständig in 170 Berufszweigen) und leichterer Zugang zu Devisen sind jetzt Alltag in Kuba.

Für die Wirtschaft ist mit dem neuen Investitionsgesetz aus 2014 und der Einrichtung einer Sonderwirtschaftszone ein erleichterter Zugang zum kubanischen und lateinamerikanischen Markt möglich.

Auf der letzten internationalen Messe FIHAV 2014 wurden 260 Projekte für internationales Kapital durch ausländische Investoren vorgestellt. Kuba wirbt um Investoren in den Bereichen Energie, Umwelt, Tourismus, Verkehrswesen, Pharmaindustrie, Öl, Landwirtschaft und Bio-Gasanlage.

Die Projektliste kann jederzeit erweitert werden. Die auf der FIHAV vorgestellten 246 Projekte haben eine Investitionssumme von insgesamt 8,7 Mrd. USD und sind über das ganze Land verteilt. Allein in der Sonderwirtschaftszone Mariel (in der Nähe von Havanna) sind 25 Projektvorschläge ausgeschrieben.

Durch die Verteilung der Projekte im gesamten Land bildet die Infrastruktur (Wasser, Straße, Bahn) ein Projekt, das ständig und tagesaktuell von Interesse ist. Insbesondere gibt es immer Probleme bei der Ersatzteilverfügbarkeit und der schrittweisen Erneuerung mittels der Modernisierung von alten Anlagen, Waggons, Schienenstraßen, Lokomotiven, Signalanlagen u.v.m. Ganz aktuell ist die Verwaltung des ÖPNV in der Hauptstadt Havanna.

Mit dem neuen Portfolio stehen den Unternehmen nun konkrete Projekte für Investitionen in Kuba zur Auswahl. Mehr als 30 Länder verhandeln derzeit zu vorhandenen Projekten. So sind Brasilien, China, Italien, Mexiko, Großbritannien, Russland, Spanien, Südkorea und Venezuela auf Staatsebene vorstellig.

Aus Deutschland wurden noch keine offiziellen Gäste empfangen. Kuba bedauert das sehr und erwähnt die Möglichkeiten der Multizusammenarbeit verschiedener Länder.

Durch die Öffnung der Wirtschaftspolitik wird auch die Zusammenarbeit von Bildungseinrichtungen - Universitäten, Fachhochschulen - angestrebt, um Bildungsknow-how ins Land zu holen bzw. aus Kuba zu exportieren (Medizin, Pharma, Biotechnologie).

Interessant ist auch das Interesse der US-Wirtschaft, am Wirtschaftsleben Kubas teilzunehmen. So waren unlängst Google Chef Schmidt, der WTO-Generalsekretär Roberto Azevedo und der Präsident der US-Handelskammer Thomas J. Donhme (mit großer Delegation) in Havanna.

Außerdem waren die Präsidenten aus Russland, China, Argentinien, Brasilien und Vietnam zu Besuch in Kuba.

Die lange "Ruhephase" zur EU scheint beendet, denn zur Normalisierung der Beziehungen zwischen der EU und Kuba war der EU-Topdiplomat Christian Leffler kürzlich in Havanna. Ein neues Abkommen der Zusammenarbeit ist in Arbeit. Ein nächstes Treffen soll im Dezember 2014 in Havanna stattfinden.

Fazit: Die Insel öffnet sich und strebt konkrete Beziehungen zur globalen Wirtschaft an und sie ist bereit, positive Signale für Investoren zu fördern und durchzusetzen.
Durch das Unternehmen WEM, das seit mehreren Jahren im Markt Kuba Kenntnisse erlangt hat und schon jetzt aktiv Projekte begleitet, kann ein stetiger Zuwachs von Investitionen in ganz Kuba und insbesondere in Havanna bestätigt werden. Grundlegende Grundpfeiler des Wirtschaftssystems werden neu abgesteckt und die neuen Maßnahmen geben Hoffnung und Gewissheit zu den Veränderungen.

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